Was aßen die Ägypter?

Die Ägypter waren sehr abhängig vom Nil, seinen Überschwemmungen und seinem fruchtbaren Schlamm.
Fiel die Ernte gut aus, gab es reichlich Getreide, Gemüse und verschiedenste Früchte zu essen.

Einfachere Leute ernährten sich von Brot, Zwiebeln, Obst und Gemüse und ab und zu auch von Fisch.

Die reichen Ägypter veranstalteten richtige Festessen: Fleisch von Rind, Schwein, Schaf, Ziege, Ente oder Gans, Obst wie zum Beispiel Datteln, Feigen, Weintrauben oder Granatäpfeln und Gemüse (Bohnen, Linsen, Gurken, Zwiebeln, Lauch) wurden angeboten.

Es gab bereits Bäcker, die Süßigkeiten herstellten. Alle Naschereien wurden mit Honig gesüßt, deshalb hatten viele Ägypter verdorbene Zähne. (Das wurde an den Zähnen der Mumien entdeckt.)

Zum Essen wurden kein Besteck und auch keine Teller verwendet, alle aßen mit den Fingern und bedienten sich aus großen Schüsseln.

Die Speisen standen auf niedrigen Tischen und die Ägypter saßen auf dem Boden oder auf niedrigen Hockern rund um den Tisch.

In Zeiten schlechter Ernte mussten die armen Menschen großen Hunger leiden. Man weiß das aus Bildern, auf denen ausgehungerte, bettelnde Menschen abgebildet sind.